Archiv für die Kategorie ‘das leben an sich’

Menschen

Samstag, 12. Dezember 2009

menschen, die ich zu selten sehe.
menschen, die mich vergessen, weil sie zu traurig sind.
menschen, die glauben mich mögen zu können, obwohl sie mich nicht kennen.
menschen, mit denen ich nicht tanzen will.
menschen, die mich vergessen wollen, aber nicht können.
menschen, die für mich etwas sind, was sie nicht sein wollen.
menschen, die mich vergessen, weil sie glücklich sind.
menschen, die ich suche, weil sie irgendwie dazu gehören.
menschen, die an mich denken, wenn ich es am meisten brauche.
menschen, denen man kein drittes mal begegnet.
menschen, mit denen ich mich gut unterhalten kann.
menschen, die nett zu mir sind, ob gleich sie noch nie mit mir gesprochen haben.
menschen, die mich aus einem unerfindlichen grund gern haben.
menschen, die mich lieben, weil sie nicht anders können.
menschen, die dies lesen und nicht wissen wie gern ich sie habe.

menschen, an die ich denke, wenn ich bei 3°C um 5 uhr allein nach hause gehe.

Kochen mit Pandi I

Samstag, 12. September 2009

Geschmackschaos:

zutaten für eine person:
250g minutensteaks vom schwein
2 große paprika
2 tassen reis
4 teelöffel senf
3 teelöffel honig
salz

4 tassen wasser, in einem topf, leicht gesalzen zum kochen bringen.
wenn das wasser kocht reis hinzu geben. temperatur vermindern.

derweil minutensteaks, von beiden seiten, mit senf einreiben, danach mit honig bestreichen.
pfanne auf temperatur bringen und ein bisschen öl hinzu geben, minutensteaks in die pfanne werfen und leicht salzen, dann braten bis sie goldbraun glänzen. Steaks heraus nehmen.

gewürfelte paprika in die pfanne geben und kurz anbraten.

Mittlerweile müsste das wasser aus dem reistopf verschwunden sein.
alles abschalten und servieren.

tip: öl-senf-honig-gemisch aus der pfanne über dem reis verteilen.

strampeln für den seelenfieden

Donnerstag, 02. Juli 2009

ein 42 jähriger mann betritt die bühne, alles andere ist jetzt egal. ich stehe also in der zweiten reihe, im untergrund, in köln und sehe das seit sieben jahre ersehnte - static-x live.

natürlich habe ich erst drei tage vor dem konzert erfahren, dass es überhaupt stattfindet, somit durch expressversand 16 euro mehr verpulvert und mit der aussage “wir liefern innerhalb eines werktages” eine menge nerven über den jordan gehen lassen. dass ich nun schlussendlich doch hin gekommen bin verdanke ich in erster linie natürlich meinem freund. wie war das noch gleich? “gebe deiner freundin nie deine kreditkarte.” hat er noch mal glück gehabt, dass ich sie nicht in die hände bekmommen habe. nun ging es daran jemanden zu finden, der sich meiner erbarmen würde, den schweren weg bis nach köln zu beschreiten und welch wunder es fand sich natürlich keiner. die eingefleischten staticfans waren zum heu machen verdammt worden und der rest der belegschaft, mit interesse, hemmungsolos ausgebucht. mit vorangeschrittener zeit und zunehmend zitternden händen wählte ich nun die nummer eines lieben arbeitskolegen, wenig zuversichtlich, dass es noch klappen könnte, doch das schicksal führt zusammen was zusammen gehört, willigte er ein und bekam als goodie oben drauf noch das auto seiner mutter. man muss das glück schon mit löffeln gefressen haben um es bis zu diesem zeitpunkt zu überstehen. der termin den ich von 17 bis 19 uhr hatte war dem eifer zur liebe auf “ich schaff die firmenvorstellung auch in 45 minuten.” zusammen geschrumpft und zu gegebenem zeitpunkt, weniger glücklich von der gegenseite abgesagt worden. so hatten wir sechs minuten nach konzertbeginn unser ziel erreicht. dem navi sei dank, denn der werte kolge ist anfangs, leich zerstreut, erstmal straight nach essen gefahren.

die vorband habe ich natürlich dazu missbraucht mich ein bisschen zu unterhalten und meine kamera auf die ungünstigen lichtverhälltnisse einzustellen. dass sie selbst abbauen mussten fand ich persöhnlich sehr amysant wobei die dame neben mir noch die gelegenheit bakam die schuhe der band ein bisschen weiter anzuschmachten. hüpfend und quiekend erhaschte ich immer wieder ein paar blicke auf mitglieder der heißersehneten iconen bis es dann endlich so weit war.

dort stand er, direckt vor meiner nase, den platz hatte ich mir scheinbar gut ausgesucht. ein alter song jagte den nächsten, zu meinem glück, denn das album zur tour hatte ich noch nie gehört. ich bin schließlich chronisch unterinformiert. pandi hüpft und springt und hat spaß und dann ist da auf einmal ein fuß. ein fuß? ja, er steht zwischen meinen beinen und gehört dem seltsamen unbeweglichen typen hinter mir, mit dieser aktion hat er sich fast in die seltsamkeitsränge des jungen in der ersten reihe, der sich die ohren zu hält, gekämpft. ich drehe mich allso um und vergeude kostbare sekunden der musikalischen feinkost und frage ihn ob er nicht gewillt sei die ungeliebte stolperfalle zu entfernen. ist er nicht. also muss ich es anders angehen, ich hüpfe und springe also weiter, nun zielstrebig mit meinen boots auf seinem füß herum, er weicht keinen millimeter. eine geschätze viertelstunde des ärgers vergeht bis sich hinter mir etwas tut und der komische freak endlich verschwindet. nun habe ich ein paar prügelbrüder am hals aber damit lässt sich ganz gut leben. sie prügeln ich prügle und hinterher schüttelt man sich die hände, weil das in der extase schon mal vorkommen kann. zwischendurch erhasche ich einige blicke auf die band, wayne static knieht grinsend vor seinem mikroständer, vor dem kurze zeit vorher eine ca einen halben meter kleinere tontechnikerin sich abgemüht hatte, durch auf die zehenspitzen stellen die höhendeferenz auszugleichen. da bekam “ich brauch mehr monitor” gleich eine andere bedeutung. jedenfalls knieht er da und ich falle, wie auf der hinfahrt schon erwartet, halb in ohnmacht. am ende ist mein t-shirt klatsch nass und es gibt noch eine zugabe.

nun gehts wayne mit den händen durch die menge und ich kann mich stecken und verbiegen wie ich will ich bin einfach ein paar cm zu kutz. das ergetterte plecktron hat dieses versäumniss zwar nicht ganz wieder gut gemacht, aber ich habe für die zukunft etwas, das ich anschmachten kann. am nächten morgen durfte ich mir dann das blut aus den ohren kratzen, aber man steht gern vorm boxentower um einer seiner lieblingsbands genz nah zu sein.

einsamkeit und ihre folgen

Mittwoch, 10. Juni 2009

warum lassen sich so viele männer in meinem freundeskreis auf frauen ein von denen sie schon vorher wussten, dass es nicht die richtige ist?

natürlich basierten meine vergangenen beziehungen nicht alle auf schon vorherschender liebe, dass kann ja auch garnicht sein, liebe entwickelt sich schließlich. aber zumindest war man sich im klaren, dass man über gewisse macken hinweg sehen kann und dass, zumindest theoretisch, eine gemeinsame zukunft in frage käme.
doch warum lassen sich so viele männer auf aussichtslose beziehungen ein? der eine trauert noch so sehr seiner exfreundin hinterher, dass die neue herzensdame nicht einmal den hauch einer chance hat sich in herz und hirn ein zu schleichen und obwohl der herr eben jenes weiß geht er die beziehung ohne viel aufhebens ein.- ich bin ja schießlich einsam. der andere sucht nach kleinen wilden rockergören und lacht sich eine vegetarierin an die zu allem ja und amen sagt. gemerkt hat er natürlich schon ganz am anfang, dass das nicht passt, aber zum tun sind wir immer noch zu ängstlich.-die frau könnte sich ja noch ändern. oder bin ich vielleicht doch nur einsam? der letzte den ich hier aufführen möchte ist jenes model das sich denkt: augen zu und durch. eigentlich ist er ja nicht wirklich zufrieden und theoretisch will er ja gerne eine andere, eine die vielleicht besser aussieht und generell mehr auf seiner welle schwimmt, aber warten möchte man dann doch nicht.- einsam ist schließlich keiner gern.

für mich gibt es da nur zwei optionen: entweder ich höre auf zu meckern, bzw fange im idealfall erst garnicht an und bin zufrieden mit dem was ich habe. oder ich lasse es gleich bleiben. denn wenn mal jeder ein bisschen ehrlich zu sich selbst ist, basiert eine beziehung doch auf vertrauen und wenn ich nicht mit meinem patner sondern mit anderen über die probleme spreche, kann man doch nicht reinen gewissens von einer beziehung sprechen. eben so mache ich mich doch nur selbst unglücklich wenn ich meine kostbare zeit mit einem menschen verbringe über den ich ständig nur herum nögeln muss und bei dem ich immer nur sehe wie unperfeckt dieser patner für mich ist. den fackt mal außer acht gelassen, dass ich die frau meines leben hätte treffen können wärend ich mit mieser laune und meiner freundin im wohnzimmer sitze und frauentausch gucke.

good idea - bad idea

Dienstag, 05. Mai 2009

good idea: nachts noch frische brötchen backen weil man hunger hat - bad idea: dann doch noch einschlafen und morgens grillkohle haben

good idea: spühli zum spühlen benutzen - bad idea: die spühlmaschine auch gleich mit integrieren und schaumparty im flur feiern

good idea: regal mit büchern aufbocken damit man die schraube besser fest ziehen kann - bad idea: die bücher drunter weg ziehen wenn der finger noch drunter liegt

good idea: viel wäsche waschen - bad idea: alle teile möglichst platzsparend aufhängen und damit den wäscheständer unwiederruflich in die kieh zwingen

finanzielle kulturförderung

Montag, 04. Mai 2009

was haben:

amon amarth, asp, calejon, gamma ray, hammerfall, in extremo, in flames, korpiklaani, machine head, mambo kurt, motörhead, napalm death, pain, schandmaul, subway to sally, volbeat, walls of jericho, hatebreed, heaven shall burn, dark tranquillity, sonic syndicate, born from pain, disturbed, fettes brot, less than jake, nine inch nails, pixies, ska-p, the mars volta, sucide comando, rotersand, staubkind, frozen plasma und dope stars inc.

gemeinsam?

richtig, sie spiele auf festivals … und zwar auf 4 verschiedenen, die ein oder andere band ist natürlich auf mehreren vertreten, jedoch habe dich dieses jahr mal wieder nur geld für eins. nächstes jahr mag sich das ändern aber dann gibts sicher wieder ein mieserabeles lineup nach dem anderen. dieses jahr spielen auf jedem einschlägigen fastival mindestens zwei bands die ich wirklich unbedingt sehen will. nur gut das ich mich vor langer zeit schon entschieden habe und erst in jüngster zeit vor dem konflickt stehe noch mehr zu wollen.

die welt ist böse. ~.~

the worst döner ever

Montag, 16. März 2009

zum ersten mal seit ich in meiner neuen wohnung wohne habe ich mir nun fastfood von der bude mit genommen. naja fastfood ist relativ, das so genannte hat nämlich dieses mal geschlagene dreißig minuten gebraucht bis ich es nach hause tragen konnte und das ist nur die spitze des eisberges. schon beim betreten des ladens hätte ich wissen müssen, dass ich hier eigentlich nichts kaufen will. ich kam also in den laden besah mir die karte und bestellte eine curry wurst…ham wa nich, schnitzel…ham wa nich. ok dies ist eine dönerbude, bestell nen döner den haben sie sicher. innehalb der nächsten dreißig minuten hatte ich allso genügend zeit mir den laden genauer anzusehen. da war allso der vor fett triefende dönerspieß der in regelmäßigen abständen gepellt wurde, das kalte fleisch wurde dann einfach mit ein bisschen warmen gemischt und in den döner gepackt, mmh.. appetitlich. vermutlich wurde alles was nicht mehr hinein passte fein säuberlich auf dem boden verteilt, so sah es zumindest aus. in der salattheke welkten die eisbergsalatblätter und der krautsalat mit dem rotkohl um die wette wärend sich feine häute auf der soße in all ihrer schönheit zeigten. von dem unschönen rest mag ich hier garnicht weiter reden.

ich hab nun von meinerm fastfood 3 gabeln gegessen und es dann in eine ecke meines schreibtisches verbannt.

20 minuten

Dienstag, 20. Januar 2009

nach einem mehr oder weniger grauenhaften arbeitstag sitze ich im bus, es ist halb sechs. nur ein siztplatz ist frei bzw. von einer tasche belegt, der inhaber der tasche schwarz gewandet.  ich deute erst auf die tasche dann grinse ich, er nimmt diese vom sitz und ich nehme platz, aus seinen kopfhörern schallt mir nur all zu bekannter krach den ich aber noch nicht so recht definieren kann. gut, denke ich hier kannste sitzen bleiben. soweit ich beurteilen kann geht seine playlist von rammstein bis zu soulfly über, dann kommt es. disturbed ich tippe mit dem fingern den tackt mit, kann das grinsen nur mühevoll unterdrücken dann fange ich leise an den text mit zu singen. die glasscheibe spiegelt, er grinst. jetzt kann ichs auch nicht mehr unterdrücken und tue es ihm gleich. “netten musikgeschmack haste.” so kommt man is gespräch bis er nahe meiner neuen wohnung aufsteht, bevor er aussteigt reicht er mir die hand. “ich bin till” “panda” erwiedere ich.

irgendwie hat mir das heute den tag gerettet.

bauklötze vs. joypad

Samstag, 03. Januar 2009

als ich heute durch einen thread auf einen blogeintrag aufmerksam gemacht wurde kam mir ein alter text, von mir, wieder ins gedächnis, über den ich aufs neue nachsinieren musste.

ich war heute unterwegs um mir einen zwanzigseitingen würfel zu kaufen.
erst besuchte ich ein allgemein bekanntes kaufhaus, mein blick wanderte über playstatonspiele, gamecube, wii und diverse handheldkonsolen…
später bin ich dann durch zufall in den laden gekommen wo meine mutter früher für mich die spielsachen gekauft hat.
das geschäft hatte früher 2 etagen, war bis oben hin voll mit plüschbären, legosteinen und ähnlichen dingen gestopft.
als ich den laden betrat bekam ich einen schock.
abgewrackt, das nun auf eine halbe etage verkleinerte geschäft war menschenleer.
verstaubte regale und einsame kuscheltiere neben verweisten bauklötzen. so traurig aussehend als hätte man ihnen entgegen geschriehen “euch will keiner mehr haben”
der alte verkäufer schaut freundlich und bedient uns personlich, doch seine Augen sind traurig.
macht sich sofort auf den weg und kramt die Letzten 4 würfel aus dem ermatteten regal.
“das sind die letzten” sagt er fast als ob er sich für das alles entschuldigen wollte.
sorgfältig und liebevoll packt er die würfel ein.
nach dem wir ihm noch ein aufmunterdes lächen zeigen, obwohl uns beiden nicht danach zu mute ist, lassen wir ihn wieder allein….
die schaufenster sind dunkel und sperrlich bestückt…

dann denke ich an meine causin er sitzt jetzt sicher vor seiner playstation…
zwar glücklich aber nicht minder allein…

immer wieder muss ich den kopf schütteln wenn ich sehe was sich kinder zu weihnachten wünschen. in der woche vor meinem urlaub habe ich das genz besonders mitbekommen. wenn schon kinder vor dem internet versacken und somit alle sozial kompetenz im keim ersticken kann man sich nur fragen was noch aus uns werden soll.

future toujours

Dienstag, 23. Dezember 2008

so ich arbeite ja nun doch schon eine ganze weile am selben ort, ok es sind noch keine jahre vergangen, werden es wohl auch nicht, da man ja bekanntlich ein fsj nur ein mal machen kann. und wie ich jetzt hier im arbeitsleben vor mich hin schufte kommt einem doch so macher gedanke, der zukunft betreffend. da gibt es grundlegende dinge wie: will ich den job nach der ausbildung mein ganzes leben machen und welche aufstiegsmöglickeiten hat man, reicht einem das geld, will man sich selbstständig machen und lohnt sich das überhaupt. ich als tischler-anwärter sehe mich in einer aussterbenden position, sicher man kann seine lehre machen, sicher man kann versuchen eine ausbildungsstelle zu finden, was natürlich schwierig ist wenn man die momentane finanzlage betrachtet. kleine betriebe, wie ich sie mir wünsche, bilden natürlich nicht aus, weil das geld fehlt. wenn man dann aber trozdem einen passenden betrieb gefunden hat macht man also seinen ausbildung wird danach geselle und macht vielleicht seinen meister, um sich selbstständig zu machen, fehlt natürlich wieder das geld. aber ist es nicht grausam jeden tag das selbe zu tun nur damit man abends tot ins bett fallen kann? an den wochenenden hat man ein bisschen zeit zum großreine machen oder vielleicht um den mann fürs leben kennen zu lernen, aber was hat das leben sonst noch zu bieten wenn man einmal in der arbeitswelt gefangen ist?