über das krank sein
Mittwoch, 24. September 2008Ich bin krank, ja ich weiß das war ich schon immer, aber nein ich bin jetzt wirklich krank, auch wenn das wahrscheinlich ein bisschen übertrieben ist, sagen wir ich kränkle so vor mich hin. was wohl bei diesem wetter keine seltenheit ist, aber für mich ist es das. wann ich das letzte mal so richtig erkältet war weiß ich gar nicht mehr, das kann allerdings auch an meinem schlechten gedächnis liegen, womit wir beim kern der sache wären. ich wusste gar nicht mehr wie lustig es eigentlich ist krank zu sein, ok auf der arbeit weniger, aber doch im grunde waren der gestrige abend und der heutige tag schon recht witzig, meiner meinung nach. so hatte ich gestern abend doch eine sehr interessante unterhaltung über nasen und ihre inhalte: ob rotz nun erotisch oder nicht und das rotz nicht gleicht rotz ist, in meiner nase befindet sich allerdings keiner sie ist lediglich ein bisschen feucht, was uns zur erkenntnis brachte, dass feucht nicht immer gleich toll ist. ich für meinen teil habe beschlossen lieber bemuttert als geil gefunden zu werden wenn ich schon mal das privileg habe ein mal krank zu sein.
nun ist man ja nett und will nicht das andere auch noch krank werden, geschweige denn, dass jene, die befürchten von einem gemeinen bazillus attakiert zu werden, anderen das fell über die ohren ziehen und sich einen mantel daraus machen, um sich nicht, durch unterkühlung, einen schnupfen zu zuziehen. also habe ich mich heute dazu bereit erklärt eine runde schaals zu werfen… die ich natürlich erst einmal stricken muss. ok, bis jetzt steht nur einer auf der wunschliste, doch ich ahne böses. naja so hab ich wenigstens was zu tun während ich krank im bett liege.
so ganz nebenbei ernähre ich mich ekelhaft gesund seit dem ich meine umgebung munter mit erkältungsvieren anreichere. in den letzten drei tagen hab ich 2 kilo äpfel in mich rein gestopft, bin mal gespannt ob ich davon irgendwann mal vitamin flashbacks bekomme. zumindest gleiche ich damit den schaden ein bisschen aus, den ich meinem körper mit 3jährigem anarcholebensstiel zugefügt habe, falls ich das jetzt noch ca 20 jahre so durchhalte. seit ein paar wochen bin ich so wie so, seltsamer weise, ein rechter gesundheuts apostel. ich laufe zur arbeit, kein witz, und das schon seit mehr als drei wochen, ebenso mache ich den rückweg zu fuß. aber nun zurück zu den äpfeln, um die ich heute zum wiederholten male wie eine löwin kämpfen musste, showdown am frühstückstisch: der imaginäre strohballen weht von links nach rechts über die weiße tischplatte, die kontrahänden (in diem fall extrem hungrige schühlerin und ich) starren sich hoch konzetiert in die zu schlitzen vernkiffenen augen. ich könnte schwöhren ich hab eine leise melodie pfeifen gehört. die hand meines gegenüber schnellt hervor, will ein stück meines apfels ergreifen, ihr hinterteil hat sich leicht vom stuhl erhoben da passiert es… ich bin eben krank… blitzschnell drehe ich mich vom tisch weg und mein nießer lässt die hallen erzittern gefolgt wird er von einem dunfen aufschlagen. mein blick wandert unter den tisch. da liegt sie, sie ist vor schreck vom stuhl gefallen. ich habe gesiegt.
womit wir auch schon wieder am ende währen, ich muss nämlich noch wäsche aufhängen bevor ich mich weiter bemitleiden lasse.