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würfle oder stirb

Donnerstag, 12. November 2009

vielleicht aber auch beides…
hey chummer, endlich wieder mal nen run gehabt, sonst wär ich aber auch langsam eingerostet.
gut, gut wir sind noch nicht durch mit dem rotz aber morgen steigt die große party, dann bin ich in ein paar tagen auch mal wieder flüssig und kann zusehen, dass ich meine fehlenden programme zusammen bekomme.

aber eins muss dir klar sein, in nem team voll gestopft von baumkuschlern muss ich mich wirklich zusammen reißen.
aber irgendwo war nichts anderes zu erwarten, wenn neutrino nen job organisiert.
aber wenn ich glück habe zerfällt die truppe nicht gleich wieder in ihre einzelteile.
jedenfalls bin ich dem tod heute das ein oder andere mal von der schüppe gesprungen und das nur durch unverschämtes glück.
ich weiß schon warum ich bäumchen und blümchen hasse, warum müssen die sich auch mit aztech anlegen?
war doch klar, dass die kleinen schwarzen männlein mir dann wie kaugummi am hacken kleben.
naja man hat mich ja auch von version 2.0 auf 3.0 down gegradet, aber was n vernünftiger decker sein will kommt auch mit den miesesten umständen klar solange die kohle stimmt.
bei der gelegenheit hab ich zufälligerweise auch noch ne gültige sinn gefunden, mit meinem namen drauf, die ist schon mal gold wert.

hau rein alter.
ION

Holde Meid in Nöten

Dienstag, 13. Oktober 2009

rapunzel, lass dein haar herunter.
ja, so in etwa hätte es laufen sollen.
in meinem fall nur, ist der turm aus dem die wunderschöne prizessin zu erretten ist, mein badezimmer und der wachende drache, die türklinke die ich in der hand habe.
aber fangen wir am anfang an.
prinzessin pandi die erste will sich also frisch machen, legt die kleider ab und hüllt sich in ein handtuch, ihr weg führt sie in besagtes badezimmer.
man will duschen, also schließt man die tür … und hat auf ein mal die klinke in der hand.
problematisch hier bei es ist, dass es das weibliche stück ohne stift ist.
pandi guckt, pandi flucht, pandi sucht nach möglichkeiten.
die tür mit dem vorhandenen teil zu öffnen ist ein unmögliches unterfangen.
handy, telefon und wohnungsschlüssel liegen auf der anderen seite der tür, springen geht nicht, die meid lebt schließlich im ersten stockwerk und unter ihrem fenster befindet sich die schmerz prophezeihende kellertreppe.
zum schlafzimmerfenstger klettern, zu gefährlich und das fenster ist so wie so verschlossen.
nun werden stabielaussehende cremtuben verbogen und in das, durch die fehlenden klinke entstandene, loch gefriemelt, es wird gedreht.. nichts tut sich.
fieberhaft wird nach lösungen gesucht und herumprobiert bis eine wasserpumpenzange gefunden ist.
es wird wieder probiert, es klappt immer noch nicht.
was tun?
in panik geraten!
ich kann mich doch nicht ans fenster stellen und um hilfe rufen, vor allem nicht mit einem handtuch bekleidet.
doch im wäschekorb finden sich, gott sei dank eine hose und ein t-shirt.
nun sitze ich am fenter und rufe, dann probier ich es wieder mir der wasserpumpenzange, dann rufe ich wieder.
irgendwann erscheint dann auch eine ältere dame auf ihrem balkon ein haus weiter, doch sie sieht mich nicht.
“hallo, hier drüben” *verzweiflung*  “hallo hier rechts von ihnen, am fenster.” “hallo hilfe.” “hallo”
sie bewegt sich zum gehen.
ich rufe lauter, doch sie scheint mich zwar zu hören aber mich nicht zu finden.
doch einige minuten später erscheint ein kopf hinter der mauer und guckt.
ich schreie wieder.
er sieht mich, ich erkäre ihm, dass die nachberin einen schlüssel hat und er verschwindet.
einige zeit später steht er vor meinem fenster, denn die nachbarin ist nicht zuhause.
wir überlegen also, zu dritt, der azubi, der meister und ich, wie wir mich nun da raus bekommen ohne die feuerwehr zu rufen.
bis wir schließlich den entschluss fassen eine leiter zu holen.
so ein glück muss man erst einmal haben, dass ausgerechnet handwerker zur rettung eilen.
die leiter wird also geholt und rapunzels haar wird verschont.
einer der beiden steigt nun zu mir hoch und nach wenigen minuten bin ich endlich frei, kann duschen und all das erledigen was ich, in der stunde in der ich in meinem turmzimmer gefangen war, erledigen wollte.

die türklinken haben wir jetzt anders herum angebracht, damit ich mich gegebenen falls aus meinem bad aussperre und nicht darin gefangen bleibe.
noch mal möchte ich keine angst haben wochen lang im bad fest zu sitzen.

wenn man keine ahnung hat einfach mal nett lächeln

Sonntag, 16. November 2008

mir geht es gut. vielleicht zu gut. bis auf wenige ausnahmen grinse ich ununterbrochen, vor allem wenn ich feierabend habe und wenn man so glücklich ist wie ich, dann lächelt man sogar alte leute an, doch eben jene sind am häufigsten die, die nicht zurück lächeln, traurig eigentlich, wobei sie doch die glücklichsten von uns allen sein mussten. ich meine solche menschen müssen sich doch um nichts mehr sorgen machen. sie brauchen sich den kopf nicht mehr über die altersvorsorge zu zerbrechen, an dem was sie bekommen können sie ja so oder so nichts mehr ändern und ich denke mit der zeit gewöhnt man sich daran mit dem was man hat auszukommen, auch wenn es wenig ist. ich für meinen teil war zumindest auch mit wenig geld glücklich. ebenso hällt sie niemand davon ab genau so viel spaß zu haben wie wir jungen leute. dabei stellt man sich natürlich die frage ob sie das genau so sehen.

und ich hatte meinen spaß. erst kürzlich wurde ich seit langem mal wieder auf eine private fete eingeladen, von einem meiner langjährigsten kollegen, aus der realschulzeit und damit einem der wenigen leute die mir über so viele jahre wirklich treu geblieben sind, die oldschool besetzung auf der diesjährigen war zwar, durch das vater werden des einen und die arbeitssucht des anderen, geschrumpft und aus unseren quartett ist ein duo des blödsinns geworden aber lustig war es trozdem. allein das quatschen über alte zeiten, als ich noch grüne haare hatte, der gastgeber noch schlauer wahr als sein mathe lehrer und wir noch mit reinem gewissen und in unschuld gewaschenen händen auf dem schulhof dragoonball nachgespielt und pokemonkarten gesammel haben. ok, einige sind wohl immer noch recht unschuldig, so kam es mir zumindest vor als der vater des gastgebers versuchte seinen jüngsten sohn, des gastgebers bruder,

“das ist mein klon, er hat alle meine schlechten eigenschaften, er ist fett, verfressen, faul” (self owned)

unter den tisch zu trinken, nach dem er um c.a. neun uhr mogens von einem konzert zurück kam (der vater, nicht der sohn) und wir, ich auf gefühlten drei lietern kaffee,  weil mein biorhythmus sich dachte es ist zehn, du musst ins bett und nach exessivem singstar-rocking mir den wodka anbot sich folgendes szenario dabot: “willst du mich abfüllen, damit ich deinen sohn in das mennwerden einführe?” H. guckt shockiert und nimmt die flasche vom tisch. “der? der ist mir so jungfräulich wesentlich lieber.” man sollte wohl anmerken der kleine is grade 16. ich darauf:”beide?” Ich grinse und die flasche steht schneller als ich gucken kann wieder auf dem tisch.

ebenso immer wieder eine kleine freude, die sich auch alte leute gönnen könnten, ist es sich über den dönermann um die ecke zu amüsieren. ich versuche mittlerweile seit mehr als zwei jahren ihn irgendwie davon zu überzeugen das ich die majo die ich bestellt habe auch auf meine pommes bekomme. denn bis jetzt hat er sie jedes mal vergessen, oder meint er vielleicht ich sei zu dick und tut nur so schusselig? was auch immer es ist, ich bin fest davon überzeugt die weltbank steckt dahinter und die illuminaten und die bildzeitung. jedenfalls ist mein dönermann scheinbar lernresistent. ob ich die majonese am anfang bestelle, nach dem auflegen des salats bescheid gebe, im pommesmoment eingreife oder am ende sage das ich doch gerne majo hätte, bis jetzt habe ich sie nie bekommen und wenn doch matscht die majonese auf dem dönerfleisch und nicht auf den pommes. ich für meinen teil habe mir mittlerweile eine notfalltube majo in einem namenhaften supermarkt besorgt und garniere meine pommes de terre in stäbchenform ab jetzt zuhause. seit dem kann ich herzhaft über das täglich grüßende mumeltier lachen.

wo wir schon mal beim kaufen und verkaufen von lebenswichtigen waren sind so komme ich nun auch schon zu punkt drei meiner “want to tell liste”. ich bin zwanzig und ja ich bin klein und schmächtig aber ich glaube wenn ich auch nur zehn cm größer wäre dann würden auch andere merken das ich schon eine alte schachtel bin. wobei wir auch schon beim eigentlichen thema wären, schachteln. in meinen favorisierten schachteln sind vorzugsweise zigaretten. sie geben meinem leben den gewisschen luxus, denn wer gibt im monat schon zweihundert euro aus um sie zu verbrennen, realistisch betrachtet ist das schon fast so dekadent wie sich ein kino zu mieten um sich eine dvd an zu sehen. doch wie kommt man an das heiß ersehnte gut ohne personalausweis? ich für meinen teil garnicht, denn nach der meinung der kioskbesitzer und tankstellen angestellten sehe ich geschminkt und schick gekleidet aus wie fünfzehn und bekommen somit ohne meinen altersnachweis nicht einmal eine flasche bier. hingegen werde ich nach einer durchzechten nacht mit zerzausen haaren, tiefen augenringen und im schlabberjogger immerhin für volljährig gehalten.  das witzige an der ganzen sache ist nun wenn man denn auf die frage: ” darf ich mal deinen ausweis sehen?” mit bitter ernster miene eben jenen mit den worten “und jetzt sietzen sie mich bitte.” auf den tresen legt. die gesichter sind wirklich zum schießen. also liebe alternden mitmenschen entspannt euch doch auch mal mit einer gepflegten zigarette.

oder zieht einfach mal um. so wie ich im kommenden februar. nein keine angst, noch ziehe ich nicht in die schweiz es geht lediglich ein paar kilometer richtung norden. in eine wirklich schnuckelige kleine wohnung, mit schrägen, einbauküche und wunderschönem dunkleim laminatboden.

Objektbeschreibung:

Die Wohnung befindet sich in der 1. Etage eines 5-Familienhaus mit großem Garten in zentraler, ruhiger Lage in *****. Sie hat 2 Zimmer , Diele Bad. Alle Fenster befinden sich zum Garten hin (südwest)

Ausstattung:

Die Wohnung ist im Frühjahr 2007 grundsaniert worden und hat eine neue Elektroinstallation, neue Innentüren und einen hochwertigen Laminatboden erhalten. An den Wäden befindet sich eine neuwertige Rauhfasertapte, die gfls. nur gestrichen werden muß. Das Bad ist türhoch geflliest und mit einer Badewanne ausgestattet. Eine Einbauküche kann vom Vormieter übernommen werden. Kabel- und Telefonanschlüsse sind vorhanden.

Lage:

******. Zu den Autobahnen A **/**/** sind es nur 2-3 Minuten Fahrzeit. Die Busse zur Innenstadt und zur Universität halten ca. 100 Meter von Ihrer neuen Wohnung. Sie haben alle Einkaufmöglichkeiten quasi vor der Haustüre. Das Shoppingcenter ist zu Fuß in 15 Minuten zu erreichen.

wohnküche

wohnküche

flur

flur

badezimmer

badezimmer

schlafzimmer

schlafzimmer

ein absoluter traum, die wohnung, und alles was dort in der beschreibung stand stimmt. die vermieterin ist töfte und ich kann es selber nicht glauben können, dass sie mich ausgewählt hat. ich mein ich bin ein freak und wenn da einer in deiner wohnung steht und mit glitzeraugen “will haben” quikt, bin ich davon ausgeganegen, dass man da ehr dazu tendiert diesen menschen schnellst möglich los zu werden. aber nein die frau mag mich und morgen abend geh ich hin und unterschreibt den mietvertrag.

dies sind zumindest die keinen freuden im leben die sich auch ein rentner leisten kann um glücklich zu sein. allerdings können sie sich auch damit beschäftigen kleine fyer von den zeugen zu verteilen, die sich prima zum herunter fegen der asche und der kippenstummel vom schreibtisch in den mülleimer eigenen oder ein schönes kassler mit sauerkraut und pellkartoffeln kochen, das ich nach geruch-und-optic-cooking aber wohl genau so gut hinbekomme, natürlich mit hilfe meiner beiden kitchen samureis.

nun zum abschluss noch ein kleiner auszug aus unseren all abendlichen skypgesprächen:

“schatz ich hab deinen namen in den käse geritzt”
“na toll dann isst du mich gleich”
“ich vernasch dich”
“ne den käse”
“es ist ein voodookäse”

frei nach dem motto: “ich bin kein zugelassener frisör” wars das auch schon für heute.

meine lieben kleinen

Freitag, 07. November 2008

wenn man einmal ganz davon absieht das kinder wirklich nervig sein können muss man sie einfach lieb haben. so heute meine erkenntnis. die letzte woche war anstrengend aber durchaus mit kleinen positiven ereignissen gespickt, zumindest im arbeitstechnischen sinne. mittlerweile merkt man das etwas zurück kommt, ich scheine, so sagen meine arbeitskollegen, der neue kinderschwarm zu sein. und ich hätte nie gedacht das ich mir so verdammt viele namen merken kann, mein hirn und selbst mein körper laufen auf hochturen und wärend ich duch die gänge hetze habe ich ein breites grinsen auf dem gesicht, solange ich nicht mit ansehen muss wie sonderpädagogen fürs kaffeetrinken bezahlt werden.

jedenfalls kam eine mein kleiner fleischwolf von letzter woche auf dem schulhof zu mir, stellt sich vor mich und nimmt meine hände. “was kommt jetzt?” dachte ich mir, er grinst und wackelt mit meinen armen. “duuhu… wann kommst du denn wieder?” ich bekomme telleraugen und freu mich. “wenn dein zivi und mein kind wieder beide krank sind.” “fahren wir dann wieder aufzug?” er grinst noch breiter. “ja machen wir” Ich muss lachen, ich weiß ja was jetzt kommt. “und wo hin?” ha, bingo. “in die zweite etage.” “und dann?” “dann steigen wir um und fahren wieder runter.” “An der ersten Etage vorbei?” “ja an der ersten vorbei.” ich zerstrubble sein haar, wie schön wenn man vermisst wird.

dann war da noch die schwe-bi-ag, meine kleine schläft und die junge dame mit dem doch recht gravierenden koordinationsproblem, bezüglich ihrer arme hat momentan keinen pfleger, sie ist unheimlich süß, was von vorteil ist wenn man dazu neigt zu einem meiner lieblingskinder zu mutieren. und die kleene hatte ich es ja schon länger angesehen und nun habe ich meine gelegenheit bekommen. objeckt der begierde war zu anfang noch der große blaue luftballon dann ich munter über sie hin weg titschte und sie einen möder spaß hatten wenn er aus versehen meinen kopf traf. aber man will ja nicht untätig rumliegen, warum also nicht einmal versuchen mit zu spielen, problematisch nur wenn man keinerlei kontrolle über benötigte gliedmaßen besitzt. ballon also verfehlt, aber pandis kopf tut es schließlich auch, ich bin empört, sie hat ihren spaß. nach einer weile würde das blöde blaue ding dann aber doch schnell uninteressant, die integrationshilfe allerdings um so mehr. da wird dann schon mal ein finger gegriffen und schwup liegt man halb auf ihr, diese kleinen ärmchen die stehts wie antennen durch die luft fuchteln haben ganz schön kraft. diese kind lacht so unheimlich viel, herrlich sie strahlt mich also an und fängt an an meinem arm herrum zu lutschen, küsschen geben nennt man das wohl. bis ich meinen finger wieder hatte verging dann schon eine weile, als nächstes war also mein schlüsselband, inklusive schlüssel drann und auf die frage ob sie zu mir nach hause wollte bekam ich dann doch ein sehr eindeutiges ja.

so oder so haben einige wenige kinder den hang dazu küsschen verteilen zu wollen, vor allem wenn sie krank sind. wobei man es sich dann doch drei mal überlegt ob man das angebot nicht annimmt, wenn da vor einem die wirklich absolut niedlichste e-klassen-schühlerin der welt steht und mit triefender nase ihr recht einfordert.

ebenso hat man mittlerweile so seine previlegien, ein schühler meiner paralelklasse mit einem hang zum sprung in der schallplatte singt nur mit mir vollständige lieder, ich gebe mich schlißlich nicht mit auf der mauer auf der lauer ab, ich möchte schon den ganzen text preis gegeben bekommen. so stand ich heute auf dem schulhof und gab mit besagtem jungen ein gratiskonzert von alle meine entchen über heidi bis hin zu marmor stein und eisen bricht. als belohnung habe ich ihn dann eine runde über den schuhlhof geschoben. und auch die sehr hungrige fühstücksdiebin lässt sich mittlerweile ganz einfach von mir ködern ebenso brauche ich mittlerweile wirklich alles nur noch ein mal sagen, meine kleine macht immer noch fortschritte und ich bin im wesentlichen nicht unbeteiligt daran.

hach einfach herrlich. i am proud.

looking like an emo

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Meine mit 46 schrammen und 3 blutergüssen gespickten hände wissen es und ich spreche es aus: ich hab morgen frei und ich habe es mir redlich verdient.

seit montag arbeite ich mit einem siebenjährigen autisten,  jeder der das krankheitsbild kennt weiß das diese nicht umsonst dauernd auf dem boden sitzen. naja meine blase würde es mir danken wenn ich dauernd auf den kalten fliesen hocken würde, aber ihm scheint es dort unten durchaus zu gefallen. wie er dort hin kommt? indem er nicht seinen willen bekommt. sei es weil man ihm nicht sagen kann ob der zug der eben vorbei gefahren ist ein güter- oder ein personenbeförderungsmittel war, er nicht warten darf bis der bus vom hof gefahren ist oder einfach nur weil er eben lust dazu hat. anfangen tut es dann immer mit leisem gejaule, dann wird durch die gegend gesprunge, es folgt geschrei und ehe man sich versieht sitzt er dort wo er eben noch gestanden hat. wenn man nun etwas falsches tut, im sinne von passt ihm eben grade nicht, versucht er sich den schädel mit dem gehweg einzuschlagen, jetzt spätestens sollte man eingreifen. autisten sind auf eine beständiges umfeld programmiert und vertragen keine veränderungen, nun ist allerdings der integrationshelfer des jungen mannes seit geraumer zeit krank und ich bin eben die letzte im bunde die für ihn einspringen muss. das kind ist allso vollkommen verwirrt durch den ständigen wechsel seiner bezugsperson. wärend man also auf dem boden sitzt und versucht den jungen daran zu hindern sich ein schädeltrauma zu holen überspringt der fokus der aggression auf den helfer und kinderhände sind bekanntlich geschickt. fazit: heute morgen vor unterrichtsbeginn auf dem weg zur klasse hatte unser minirambo wieder eine kleinen wutausbruch. als wir dann zehn minuten später an der klasse ankommen läuft das blut mir mittlerweile die fingerspitzen hinunter.   aber man kennt mich ja desinfecktionsmittel drauf und gut is. naja ok ich habe ihm im leufe des tages wohl noch ca hundert mal verbal den schädel vom hals gerissen, aber heute hat er sich im vergleich zu den letzten tagen wohl noch am besten benommen, scheinbar gewöhnt er sich langsam an mich.  tja schade, montag bin ich ja schon wieder weg und dann hat wieder jemand anderes das problem. am ende meines heutigen arbeitstages sandte ich einen freudenschrei gen himmel der mit allgemein verständnissvollem grinsen quitiert meiner seele freiheit verschaffte. ich habe es überlebt! einen tag haben ich nun noch durchzuhalten dann habe ich meine kleine wieder, die ist nämlich krank und ich vermisse sie sehr.

die kleinen hürden des lebens

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Hach ja nach nun

einer woche besuch aus der schweiz; ich habe meinen “final quest” scheinbar ganz gut gemeistert und mich dabei vielleicht nicht ganz so dämlich angestellt wie ich gedacht hatte, naja ok ich bin eben schusselig ungelenk und verklemmt, damit kann man ja leben, zumindest die meisten … ich allerdings nicht und seit mir das so richtig klar ist habe ich vor ,ab jetzt jeden tag, sport zu machen vielleicht geh ich joggen oder mache abends situps, aber erst morgen, oder vielleicht übermorgen? man muss ja auch erstmal jemanden finden der mit einem die leidenschaft des sports teilt damit man nicht alleine ist, dann muss man sich einen schönen platz zum sport machen aussuchen, zeit haben bzw. eine zeitliche übereinstimmung finden, sich eine schöne sportart aussuchen, sich schicke sportklamotten suchen und auch kaufen, dafür braucht man allerdings auch erstmal geld und eigentlich ist das wetter ja momentan eh viel zu schlecht für sport.

einer woche seminar in wuppertal; da ist also ein haufen, 37 man, menschen der sich so garnicht nach einigkeit anfühlt und auch zimlich nach fremdartig aussieht unter einem jugendherbergsdach vereint und will nun ringelpiets mit anfassen spielen, ja ringelpiets mit anfassen. antwort einer teilnehmerin die lieber anonym bleibern sollte: ehrlich? und das meinte sie vollkommen ernst… ebenso hatten sich unter uns damen auch ein paar wenige herren eingfunden, wie der ein oder andere das geschafft hat ist mir bis heute noch ein ratsel, da klopfte es, eines abends an der tür unseres, mit doch recht sozialkompetetnten mädels angefüllten, zimmers, die antwokt schallte im chor hinaus “herrein” … nichts tut sich, bis eine von uns sich erbarmt und die türe selbst öffnet. ein bild für die götter breitet sich vor unseren augen aus, der werte herr lehnt verführerisch an der wand, lächelt zaghaft, zum sprung bereit… doch, seine miene wandelt sich zu einem ausdruck der leicht mit WTF! zu beschreiben währe. leise fast unmerklich tönt es von ihm ” oh… falsches zimmer” alle verkneifen es sich, die dame an der tür “lächelt” und schließt jene, dann prusten wir alle los, machmal ist es doch schweher an sein ziel zu kommen als man glaubt. bemerkenswert allerdings hingegen das vorzeigeexemplar der gruppe-mann: metaler groß gewachsen und ein bisschen arg wie bernhardienerbaby mit zu großen pfoten geraten, hat seine hürde mit bravour gemeistert, der herr hatte höhenangst und mit viel gutem zureden und einer menge schweiß hatte dieser den niedrigseilgarten ( eine gruppe junger erwachsener begiebt sich minder freiwillig in waldige schlammgebiete um gemeinsam des noch nicht vorhandenen vertrauens zu fröhnen und dabei albernheiten auf spanngurten zu veranstalten) gemeistert auch wenn er dabei ein bisschen wie vibrator auf extasy ausgesehen hat. ich jedenfalls bin stolz auf ihn, meiner einer hat sich nämlich nach einer hand greifend wie tarzan ins getümmel geworfen und dabei mindestens 3 friesuren und ein outfit zerstört.

und knapp einer woche wieder eingewöhnugszeit in den schuhlalltag meiner herzallerliebsten siebten klasse; es ist winter, hat schon mal jemand versucht einer sperrholzplatte eine jacke anzuziehen? ok meine sperrolzplatte wiegt ein bisschen mehr ist dafür ein ganz kleines bisschen gelänkiger und lässt sich immer wieder gerne mit einem breiten grinsen fallen. man ziehe den ersten ärmel über den arm und rupfe käftig daran und der zweite: man greife allso mit einer hand in den anzuziehenden ärmel wärend man den anderen arm kustvoll um das kind schlinge, man ergreife die hand und ziehe daran. man lasse wieder los und versuche das kind am fallen zu hindern, dann versuche man es erneut. nach viermaligem versuchen wechsle man die positionen der arme und beginne von vorn. dann setze man das kind hin, merke das die armlehne das rollis im weg ist und das genze unmöglich macht, man ziehe anzuziehendes objeckt ein stück weit nach vorn und beginne am anfang, diesmal ein bisschen energischer, das kind is ja schließlich nicht aus glas, noch energischer, noch ein bisschen, man lasse wieder los und stelle sein knie zwischen die beine des objeckts damit es nicht noch weiter rutscht, man versuche es erneut, moment erst das kind wieder hoch ziehen, so jetzt ziehen, kräftig ziehen, noch ein bisschen, waah.. mist, wieder hoch, ja jetzt ja.. herrlich. jetzt noch einen vollsprint zum bus hinlegen und feierabend.

sitze ich nun hier höre hippiemusik, marke jefferson airplane - white rabbit und bin abersolut planlos was schreiben. wie es dazu kam? ich hocke im skype, heute nur via tastatur, mein headset ist kaputt und auf die dauer ist es einfach unpraktisch zwei [eins zum hören, eins zum sprechen] von diesen riesenklötzen mit sich rum zu tragen, und unterhalte mich mit einem freund über seine gänzlich fehlende sicherheit was frauen, in diesem speziellen fall wohl eine ganz besondere frau, angeht. wie bekommt man also eine frau soweit das sie einen mag oder gar das sie mit einem einen gewissen teil ihres lebens verbringt? mögen tut sie ihn schonmal, das ist für mich zimlich klar ersichtlich, doch mit “liebe ist krieg” und “lieber auf nummer sicher gehen” ist in besagter einfach kein blumentopf zu gewinnen. frauen wollen taten sprechen sehen. nach wochenlangem dezentem hinweisen auf diese nicht zu verleumnenden tatsache griff ich nun tief in meine songtrickkiste, doch auch mulans - sei ein mann und tarzans - so ein mann brachte mich und somit auch ihn nicht weiter. ins gespräch vertieft verfalle ich in den disneywahn und komme über sinderella und dumbo zu alice im wunderland und da ist white rabbit eben nicht weit.

retten der digitalen jungfrau

Sonntag, 21. September 2008

ich rauche kette, trinke kaffee, verbringe jede freie minute vor dem rechner und besitze eine angenehm dezente kellerbräune. alabasterhaut mögen einige sagen, auch wenn die augenringe durch, die mehr oder weniger freiwillige, konfrontation mit der frischen luft, langsam zurück gehen und sich um meine knochen langsam eine dünne schicht fett bildet, so sehe ich immer noch leicht kränklich und weltfremd aus. wenn man andere fragt würden sie sagen ich sei ein geek oder ganz liebevoll Nerdmama. Doch dies alles macht aus einen internetabhängigen immer noch keinen informatiker, und mit so einem sah ich mich heute abend konfroniert. “Ein bisschen basteln” hatte es gehießen. klar ein bisschen aus der bude kommen würde garnicht so falsch sein, doch entsann ich mich an das letzte mal. immer wenn ich dabei bin, so scheint es mir, läuft alles falsch und heute sollte es nicht anders sein [immer hin war mir heute schon beim mehrmaligen versuch des installierens eines programms der prozess abgeraucht], ganze sechs stunden haben wir damit verbracht fehler auszubügeln und die veränderung würde wieder niemandem auffallen, hach ja dafür lebte man als administrator: unentdeckt wenn es läuft und erster ansprechpartner wenn es probleme gibt, aber ich liebe es meinen “job” zu tun. nun sahen die codes die über den bildschirm rasten zwar aus wie die guitarrentabs eines jazzmusikers doch ich bemühte mich mitzuhalten und am ende des abends konnte sich das resultat sehen erahnen lassen.

im endeffekt sitzt zwar immer noch nicht alles richtig aber der grundstein für eine bessere zukunft ist gelegt.